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05/03/21

INFRAROT-SAUNA: ALLES, WAS SIE WISSEN MÜSSEN

Sie alle wissen die berühmte und weit verbreitete finnische Sauna. Aber wie viele Menschen haben eine Infrarot-Sauna gesehen oder schon mal davon gehört? Diese Sauna hat in den letzten Jahren dank ihrer Vorteile immer festeren Fuß gefasst. Mit ihren Vorzügen kann sie diejenige anziehen, die dasselbe Wohlbefinden-Ziel durch weniger invasive Mittel erreichen möchten.

Die Ursprünge der Infrarot-Sauna

Wenn Sie darüber nachdenken, sendet die Sonne natürlich Infrarotstrahlen aus, die dank ihrer niedrigen Frequenz Wärme erzeugen können. Diese Wärme ist unerlässlich für das Überleben der Organismen auf der Erde. Deswegen wurde die Infrarotstrahlung entwickelt und im Medizin-, Schönheits- und Wellness-Bereich angewendet.

Im Unterschied zu vielen anderen Wärmequellen erwärmen die IR-Strahlen den Körper direkt von innen heraus. Der große Vorteil? Ungefähr 80 Prozent der erzeugten Wärme wird auf diese Weise in Körperwarme umgewandelt und außerdem wird die Haut bei einer niedrigen und unbedingt erträglichen Temperatur schwitzen.

 

Die technischen Eigenschaften der Infrarot-Sauna

Aber was ist genau eine Infrarot-Sauna? Die Infrarotkabine hat dieselbe Struktur einer finnischen Sauna aber enthält keinen Ofen, der den Raum erwärmt. Außerdem sind die mit Lavasand gefüllten Keramikstrahler an der Wand angebracht und geben die Wärme durch eine ergonomische Sitzung ab.

Innerhalb der Kabine liegt die Temperatur ungefähr bei 35-40°C, damit der Körper entspannt und unbelastet sein kann. Die empfohlene Anwendungsdauer variiert je nach Bedürfnis: Von 15 Minuten für Muskelentspannung bis zu 45 Minuten für eine durch Schwitzen erreichte Entgiftung. Nach der Infrarotstrahlung empfiehlt man eine kühle oder lauwarme Dusche.

Wie reagiert unser Körper auf die Infrarot-Sauna?

Im Gegensatz zur finnischen Sauna muss die Infrarotkabine nicht vorgeheizt werden, da die Infrarotstrahlen durch Einstrahlung über den Rücken aufgenommen werden.

Durch die Infrarotstrahlung wird dem Körper eine physiologische Wärme mäßiger Intensität zugeführt, die dessen Kontrollsystem „täuscht“ und durch die umfassende Innervation und Durchblutung aller Körpergewebe bis in die äußersten Körperteile verteilt wird. Das führt zu einem Körpertemperaturanstieg von 0,2-0,3°C; die Haut erwärmt sich und leitet dabei warmes Blut nach innen in den tiefen Blutkreislauf, damit es Wärme abgibt.

Bei längerem Bestehen dieses Zustandes wird die Beseitigung beträchtlicher Mengen an Giftstoffen gefördert; zugleich verdichtet sich der Schweiß, wodurch eine übermäßige Ausscheidung von Mineralsalzen verhindert wird. Das Wichtige ist, dass alles mit keiner Ermüdung des Herz-Kreis-Laufsystems und Atmungssystems erfolgt.

Die Vorteile der Infrarot-Sauna  

Entdecken Sie bis ins Detail, welche Vorteile man aus der Anwendung dieses Wellness-Equipments ziehen kann:

  • Verbesserung des peripheren Blutkreislaufes und Verdünnung des Blutes
  • Angeregte Vernarbung der Haut und schnellere Wundheilung
  • Entspannung der Muskeln, Lösung der Muskelverspannungen und Lockerung der Rückenverspannungen
  • Straffung des Körpers
  • Erhöhte Sauerstoffversorgung der Körpergewebe
  • Ausscheidung von Schwermetallen und Stoffwechselabfällen
  • Steigerung der Serotoninproduktion, Abbau von Stress und Angst, verbesserte Schlafqualität
  • Stärkung des Immunsystems.

Finnische Sauna vs. Infrarot-Sauna: Was ist der Unterschied?

In der finnischen Saunakabine erreicht die Temperatur ca. 100°C und die Luftfeuchtigkeit liegt bei 10-20%. Unter diesen Umständen reagiert unser Körper dementsprechend defensiv und schützt die Innenorgane durch einen Schweißausbruch, um sie bei Basaltemperatur aufzubewahren. Außerdem werden nicht nur beträchtliche Mengen an Giftstoffen und überschussige Flüssigkeiten, sondern auch Mineralsalzen und Spurenelemente beseitigt.

Im Gegensatz zur Infrarot-Sauna erfordert diese Erfahrung viele Energie und Anstrengung. Das Herz-Kreis-Laufsystem und Atmungssystem sind mit derselben Intensität eines Sprints betroffen und die empfohlene Anwendungsdauer ist von max. 15 Minuten. Am Ende der Sitzung wird der Körper eine intensive Abkühlung als Hilfe brauchen, um zum Ausgangszustand zurückzukehren und die Wärme vollständig zu beseitigen.

Einen Sportler z.B. wird an den Trainingstagen dazu geraten, Zeit in der Infrarotkabine zu verbringen. Damit wird eine zusätzliche Ausscheidung von Wasser und Mineralsalzen verhindert. An den Ruhetagen wird stattdessen die finnische Sauna empfohlen: Sie ist leistungsstärker und energieintensiver, außerdem erhält das Training auf Kreislauf und Atmung aufrecht.

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